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SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

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Mindestlohn in der Pflege befürwortet

Mit einem neuen Mindestlohn-Hauptausschuss will Bundesarbeitsminister Olaf Scholz weitere Mindestlöhne auf den Weg bringen. Scholz kündigte an, dass für die etwa 600.000 Beschäftigten in der Pflegebranche noch in diesem Jahr im Rahmen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes eine Lohnuntergrenze festgelegt werden soll. Voraussetzung sei dabei eigentlich ein bundesweiter Tarifvertrag, der in der Pflege jedoch nicht existiere.

Denn: Die Kirchen als größter Arbeitgeber in dem Bereich schließt keine Tarifverträge ab. Vielmehr werden in Kommissionen Löhne vereinbart, die sich aber oftmals an Tarifverträgen orientieren. Eine Pflegekommission soll nun die Festlegung eines Mindestlohns prüfen, den Scholz dann per Rechtsverordnung allen Arbeitgebern in der Branche vorschreiben kann. In diesem Zusammenhang befürwortet der Arbeitgeberverband Pflege einen Mindestlohn für Pflegehilfskräfte von 7,50 Euro in Ostdeutschland und 8,50 Euro im Westen Deutschlands.




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